Der geneigte Leser dieses Blogs wird schon erkannt haben, dass hier Practice what you preach gilt. Will meinen: Die Basis der bisherigen Blog-Beiträge wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. #BisschenSEOfürMich. Anschließend wurde aber selbstredend noch von Menschenhand daran gefeilt.
Erkenntnisgewinn durch’s Machen
Nichts schult mehr, als Dinge einfach zu tun! Immer wieder. Im beruflichen Kontext praktiziere ich das (bezogen auf KI) bereits seit gut 1,5 Jahren, d.h. ich nutze Tools wie u.a. ChatGPT, Claude, Runway oder die generative-fill-Funktionen in Photoshop, um besser zu werden. Kein Pianist, der nicht täglich übt. Aber im stillen Kämmerlein zu üben ist das eine. Das andere: der Auftritt! Und der geschieht hier. Der Druck ist höher, wenn einmal die Entscheidung getroffen wurde, hier regelmäßig zu veröffentlichen und ja, es kann sogar sein, dass das Publikum durch Applaus oder Buh-Rufe wertvolles Feedback gibt.

Die eigene Journey archivieren
Der nächste Grund für diese Texte: Das zu dokumentieren, was ich denke und erlebe in einer Zeit, die fundamentaleren Wandel mit sich bringt, als die meisten Transformationen der Geschichte bisher. Und das eingebettet in politische und gesellschaftliche Verschiebungen immer weiter in Richtung des rechten Randes. Quo vadis, Welt? Und quo vadis Kommunikation (i.e. Social Media, Marketing, Journalismus…)? Wie werden wir mit Fakes umgehen und wie die Wahrheit vermitteln? Werden die Tools eher das eine befeuern und damit das andere weiter erschweren? Oder entlarven die Tools die Fakes und helfen dabei, komplexe Sachverhalte verständlich und interessant zu vermitteln?! Sicher wird es beides geben: Der eine schafft filigrane Skulpturen mit einer Axt, der andere schlägt Bäume zu Brennholz. Wir müssen nur jetzt lernen, wie beides funktioniert und die (guten) neuen Fähigkeiten entsprechend anwenden.
„ChatGPT, was ist das beste KI-Tool?“
Die Antwort auf diese Frage muss seit dieser Woche klar lauten „Ich glaube, du meinst DeepSeek“. Ein chinesisches Startup kauft sich Nvidia-Chips kurz bevor der Export dieser Chips verboten wird und entwickelt mit diesen (heute bereits veralteten) Prozessoren ein LLM, das bei weniger Ressourceneinsatz leistungsstärker ist als seine großen Konkurrenten. Und das bei lediglich einem Zehntel der Entwicklungskosten. Holy Moly! Diese Geschichte an sich, und dass solch eine News über Nacht rund 550 Milliarden Dollar Börsenwert pulverisiert, zeigt, mit welcher Geschwindigkeit wir hier im Nebel über die Autobahn rasen. Dieses und die folgenden Jahre werden weiter geprägt sein von bahnbrechenden Entwicklungen – vielleicht und hoffentlich ja auch von solch positiven: Wäre doch toll, wenn der Stromhunger dieser Supercomputer doch nicht den Planeten in die Knie zwingen würde, sondern mit ein paar Windrädern und Solarzellen gestillt werden könnte. Träumerei? Heute natürlich. Aber: Marty, lass uns mal weit ins Jahr 2022 zurückreisen – glaubst du, dass eines Tages eine Künstliche Intelligenz Videos produziert? Hahaha! Wir können ja mal im Jahr 2070 gucken gehen.
Wieso sollte die KI nicht genau dafür zum Einsatz kommen? Lösungen finden für die größten Probleme der Menschheit? Wäre doch toll, wenn uns die Technik alle überrascht und irgendwann dazu zwingt – oder es alleine einfach durchzieht – unsere Technologien und unser gesellschaftliches Miteinander so zu verändern, dass wir alle (und damit auch die KI selbst) noch möglichst lange Freude auf dieser Erde haben können. Fänd ich gut!
Mensch: Ende.